So fließt das Geld
Fans zahlen an die Plattform. Die Plattform behält ihren Anteil (meist 20 %) und schreibt den Rest deinem Guthaben gut. Nach einer kurzen Haltefrist kannst du dir das Geld auf dein Bankkonto oder über eine andere Auszahlungsmethode auszahlen lassen. Mit den Kartendaten der Fans hast du nie selbst zu tun.
Zuerst kommt die Verifizierung
Jede seriöse Plattform prüft deinen Ausweis, bevor du verdienen kannst. Du lädst einen amtlichen Ausweis und ein Selfie hoch. Genau das hält auch Minderjährige von diesen Plattformen fern, es ist also eine gute Sache, auch wenn es sich übergriffig anfühlt.
Auf deinem Ausweis stehen vielleicht ein Name oder Geschlechtseintrag, die du nicht mehr nutzt. Plattformen prüfen deine Identität, nicht dein Geschlecht, und deine amtlichen Daten werden Fans nie angezeigt.
Auszahlungsmethoden
- Banküberweisung: bei allen Plattformen in diesem Ratgeber verfügbar. Prüf vor der Anmeldung, ob dein Land unterstützt wird.
- Nur SEPA: F2F zahlt nur auf Bankkonten im Euroraum aus.
- Mindestauszahlung: Die meisten Plattformen setzen ein kleines Mindestguthaben voraus, bevor du abheben kannst.
Steuern: Geld zurücklegen
Einnahmen als Creator sind in fast jedem Land steuerpflichtig. Plattformen behalten in der Regel keine Steuern für dich ein. Eine einfache Gewohnheit: Überweis 25 bis 30 % jeder Auszahlung noch am selben Tag auf ein separates Sparkonto. Halte fest, was du für deine Arbeit ausgibst, etwa für Outfits, Licht und Software, denn in vielen Ländern sind diese Kosten absetzbar.
Das sind allgemeine Informationen, keine Steuerberatung. Die Regeln unterscheiden sich stark von Land zu Land. Eine Steuerberatung vor Ort, die schon mit Creator gearbeitet hat, ist ihr Geld wert.